Horizont

Stets bemüht den Horizont zu erweitern, habe ich besonderen Spass meinen musikalischen bis zum zuklappen der Augen in den spätesten Nachstunden zu erweitern. Leider bin ich unglaublich schlecht mir auf die schnelle Dinge, Namen, Labels usw… zu merken. Aus diesem Grunde werde ich es wohl nie zum Feuilleton Ressort Musik schaffen, allerdings schaffe ich es dadurch unglaublich gut, Fehlkäufe zu vermeiden.

Nachdem dieses Wochenende eines der härtesten der letzten Zeit war, war ich mal wieder in den Weiten des Netzes unterwegs.

Um an die gewünschten Informationen zu kommen, gehe ich meist folgenden Weg. Eine mir bekannte Band oder noch besser ein Album wird auf Amazon gesucht und anschliessend schaue ich mir an, was die Kunden von Amazon noch so gekauft haben, wenn sie sich dieses Album gönnten. Nun, wer auch immer das schon einmal gemacht hat, weiss wo man landet. Man kommt von Tool zu A perfect Circle, der Weg ist kurz, aber 5 minuten später hat man 8 Tabs geöffnet und kenn keine einzige Band. Alles wird vorgehört, die Infos gelesen, im Netz recherchiert und plötzlich und mit einem Schlag stellt man fest. Fuck! Budget für Musik ist für die nächsten Monate ausgereizt (habe sowas gar nicht, gibt aber ein gutes Bild ab) und es ist kurz vor drei Uhr. Selbstverständlich werden auch Magazine gelesen, aber darum soll es hier nicht gehen.

Nun das ist ein altbekannter Weg. Einfach und effizient. Dann könnte man noch Last.FM erwähnen, dutzend Seiten wie Laut.de, oder Tonspion usw… Alles kalter Kaffee, was ich aber entdeckt habe, trifft mein Geekherz pfeilgenau. Optisch ansprechend, technisch überzeugend und letztendlich ungewöhnlich aber sexy.

Zuerst möchte ich TuneGlue erwähnen, schon vor Jahren entdeckt, dann vergessen und nun wieder verwendet, stelle ich fest, dass es technisch mittlerweile für meine Bedürfnisse absolut ausreichend ist. Es frisst meine Stunden weg wie nix. Es geht hierbei darum Beziehungen zwischen den Bands herzustellen. Also eine Band suchen und sich n Korrelationen optisch ansprechned anzeigen lassen. Am Ende dürfte man eine stattliche Mindmap haben und wohl genug Material zum Nachhören.

Dann erwähne ich noch Musicovery. Optisch eher was für Farbjunkies ist es eine nette Abwechslung in der es eher darum geht, Stimmungen in Liedern zu interpretieren und in dieser Stimmung ander Lieder und Interpreten zu finden. Das ganze kann man sich auch noch als Widget zeigen lassen, für mich ist das eher nichts.

Ich bin immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten meinen Musikhorizont zu erweitern. Da ich mich seit je her fernab der Charts bewege und den Plattendealer meines Vertrauens nicht mehr erreichen kann, obliegt es meist mir selber neues und interessantes in Sachen Musik zu finden. Oft ist es mühsam. Meist deprimierend. Aber wenn man nach stundenlanger Suche etwas gefunden hat, und Wochen später feststellt, dass die Platte einen immer noch nicht loslassen will, dann weiß man das es lohnenswert ist, sich die Nächte um die Ohren zu schlagen.

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2 Responses to Horizont

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